Die Kommunikation im Internet entgleitet in immer mehr und unterschiedliche Wege. Neben der herkömmlichen Email verwenden viele Anwender heute einen Mix aus Instant Messaging-Diensten wie ICQ und Skype, Nachrichtendiensten wie Twitter und Sozialnetzwerken wie Facebook, Myspace, studiVZ, meinVZ und anderen. Für manch einen arten die Vorteile immer weiterer Austauschmöglichkeiten langsam in Chaos und Mehraufwand aus. Denn wer überprüft schon gern sechs oder mehr verschiedene Kommunikationsdienste regelmäßig auf neue Nachrichten?
Browserhersteller Mozilla widmet deshalb seit Neuestem gleich eine ganze Abteilung einem Projekt, das Übersicht ins Kommunikationschaos bringen soll. Mit "Raindrop" arbeiten die Software-Entwickler an einem System, das die verschiedenen Dienste unter einem Dach und einer Benutzeroberfläche vereinen soll. Entstanden ist diese Idee beim Team des Email-Klienten Thunderbird, der ebenfalls dem Hause Mozilla entstammt. Besonderer Clou dabei: Raindrop soll die Nachrichten nicht nur aggregieren, sondern sie auch gleich für schnelleres Abarbeiten vorsortieren. So sollen Nachrichten von Freunden und Bekannten bzw. Arbeitskollegen vor weniger wichtigen Neuigkeiten, wie zum Beispiel Benachrichtigungs-Emails oder Newslettern angezeigt werden.
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| Zwei Designvorschläge für das neue Mozilla Raindrop |
Noch gibt es keine der Öffentlichkeit zugängliche lauffähige Version von Raindrop. Als Vorgeschmack gibt es allerdings schon zwei Designvorschläge (siehe Bilder). Wann eine erste Testversion für Anwender verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.
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