In Zeiten, in denen Internet fast überall mobil
verfügbar ist, in denen Handys und andere Mobilgeräte
dank wachsender
Rechenleistung voraussichtlich bald Laptops ersetzen werden, ist auch
bei Mozilla ein Umdenken gefordert. Deshalb entwickelt das Unternehmen
bereits seit Mitte 2008 eine mobile Variante des Firefox.
Dieser
tragbare Fuchs, der unter dem Codenamen "Fennec" (Name eines
amerikanischen Wüstenfuchses) entwickelt wird, soll alle
Funktionen des
Firefox auch auf Handy oder Organizer verfügbar machen und
darüber
hinaus noch integrierte Services zur automatischen Synchronisation von
Lesezeichen (z.B. mit dem heimischen Desktop-Pc) und verbesserte
Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre enthalten.
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| Fennec im Einsatz auf dem HTC Touch Pro
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In erster Linie geht es Mozilla jedoch darum, die Benutzung des
Browsers auf mobilen Geräten, also den rein physischen "Zugang
zum Web", zu verbessern. Handys zum Beispiel stellen wegen der extrem
kleinen Displays und meist fehlender Tastaturen besondere Anforderungen
an Designer und Entwickler.
Fennec lässt sich deshalb auch komplett per TouchScreen
steuern. Damit möglich viel "Sicht" auf die eigentliche
Webseite frei bleibt, sind Leisten und Steuerknöpfe auf ein
Minimum reduziert und blenden sich überdies automatisch aus.
Zoom- und Scrollfunktionen sorgen für noch mehr
Flexibilität. Um den Tipp-Aufwand per Zeigefinger zu
minimieren, werden Webadressen automatisiert vervollständigt.
Fennec denkt immer ein Stück voraus.
In Sachen Kompatibilität mit dem Web 2.0 ist Fennec dank
seiner gemeinsamen Wurzeln mit dem Firefox ganz auf der Höhe.
Selbst aufwändig gestaltete Seiten, die mit JavaScript- oder
Flash-Inhalten angefüllt sind, meistert der kleine Fuchs
problemlos.
Zumindest funktionstechnisch sieht also alles so aus, als mache der
Firefox recht bald mobil. Die erste lauffähige Alpha-Version
von Fennec wurde bereits Ende 2008 veröffentlicht. Ganz glatt
geht Mozillas Einstieg in den mobilen Markt dann allerdings doch nicht
vonstatten. Momentan läuft Fennec nur auf den Betriebssystemen
Maemo und Windows Mobile, nicht aber auf Symbian, welches auf einem
Großteil der verwendeten Mobilfunkgeräte eingesetzt
wird. Wann die Portierung auf Symbian abgeschlossen und eine
Betaversion erscheinen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Wer ein Nokia N810 oder ein HTC Touch Pro besitzt, gehört zu
den Glücklichen, die Fennec bereits jetzt nutzen
können. Testversionen gibt es übrigens auch
für Deskop-Pc's unter Windows und Linux oder auf dem MAC. Die
entsprechenden Downloads finden Sie am Ende dieses Artikels. Weitere
ausführliche Informationen zum mobilen Surfen im Internet
erhalten Sie im Portal
für Mobiles Internet und UMTS-Karten.
Downloads
zum Artikel:
Download Firefox 3 (deutsch,
Windows)
Download: Fennec
Alpha für Windows (Desktop-Pc)
Download:
Fennec Alpha 1 für Nokia N810
Download:
Fennec Alpha für Windows Mobile
Links zum Thema:
Fennec:
Firefox für Windows Mobile kommt
Fennec:
Mobiler Firefox nun auch für Symbian
Firefox
Mobile - Fennec Alpha 1 veröffentlicht
Firefox
Mobile: Fennec Alpha 2 zum Testen