Laut einer
Pressemitteilung der Gnome-Stiftung stützt sich die Zusammenarbeit auf drei wesentliche Punkte: Zunächst wird Mozilla sich am Beratungsausschuß von Gnome beteiligen, der die langfristigen Ziele für die Softwareentwicklung festlegt. Außerdem wird Mozilla künftig noch intensiver an der Integration ihrer Produkte in die Gnome-Plattform arbeiten. Dies betrifft besonders den Browser Firefox sowie die Entwicklungsplattform XUL, auf der die Mozilla momentan ihr neues
Mobile-Projekt aufbaut, das Software für tragbare Geräte bereitstellen soll. Überdies hat man bei Mozilla angekündigt, 10.000 Dollar für das "Gnome Outreach Program" zu spenden. Dieses von der Gnome-Stiftung ins Leben gerufene Programm soll die Einbindung neuer Programme in die Gnome-Plattform erleichtern. Gnome ist eine open-source-Desktopumgebung für Linux- und Unix-Betriebssysteme.
Beide Seiten erwarten sich viel von dem Abkommen. So verweist Chris Blizzard von Mozilla auf die bereits Jahre währende Zusammenarbeit der beiden Projekte. Gerade im Hinblick auf den neuen Markt für tragbare Endgeräte soll die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden, so Blizzard in der Pressemitteilung von Gnome. Vincent Untz, Direktor der Gnome-Stiftung, legt besonderen Wert auf die vielen gemeinsamen Werte, die die beiden Projekte verbindet. Dies umfasse die Bereitschaft zu Innovationen und die Erweiterung der Freiheit der Nutzer, so Untz. Beide Projekte arbeiten aktiv an der Verbreitung offener Standards und Formate.