Analog zu den Warnungen des deutschen Bundesamtes für Informationstechnik (BSI) hat nun auch das französische Bundesamt für Informationssicherheit eine Warnmeldung für Microsofts Internet Explorer herausgegeben. Wie zuvor die deutschen Kollegen empfehlen auch die französischen Sicherheitsexperten, einen anderen Webbrowser als den Internet Explorer zu benutzen. Weit vorne in Sicherheitseinstufungen rangiert nach wie vor Mozillas Firefox.
Eine massive Sicherheitslücke in Microsofts Webbrowser Internet Explorer beunruhigt derzeit Sicherheitsunternehmen und Regierungen weltweit. Die Lücke, die so gut wie alle Versionen des Browsers auf allen Windows-Systemen (bis hin zum neuesten IE 8 unter Windows 7) betrifft, wurde letzte Woche bereits für einen Großangriff auf den chinesischen Ableger der Suchmaschine Google genutzt. Doch auch Privatanwender sind betroffen. Durch Ausnutzung der Lücke lässt sich beliebiger Schadcode auf einem Windows-System ausführen. Damit könnten zum Beispiel Viren oder Trojaner eingeschleust und sensible Daten wie die Zugangsdaten zum Online-Banking entwendet werden.
Der Einschätzung des deutschen Bundesamtes für Informationstechnik (BSI) hat sich nun auch die entsprechende französische Behörde angeschlossen. In seinem Internetangebot warnt das nationale Amt für Informationssicherheit vor der Benutzung des Internet Explorers und empfiehlt Anwendern, auf einen anderen Browser umzusteigen.
Als Alternativen zu Microsofts Internet Explorer stehen die sicheren Browser Opera, Apple Safari oder der Mozilla Firefox zur Verfügung. Letzteren finden Sie in der aktuellen Version bei uns zum Download.Downloads zum Artikel Download Mozilla Firefox 3.5.7 (deutsch, Windows)