Neuesten Daten des französischen Marktforschungsinstituts Xiti
Monitor zufolge erfreut sich der Firefox weiterhin zunehmender Beliebtheit unter den
Internetnutzern. Xiti untersucht regelmäßig 32 europäische Länder bei der
Abfrage bestimmter Webseiten auf den verwendeten Browser. Laut dieser Daten
erobert der Firefox nach einer Periode der Stagnation in der Mitte des Jahres nun
wieder Marktanteile. Im Dezember 2007 lag der europaweite Anteil an Nutzern des
Mozilla-Browsers demnach bei 28%. Dies bedeutet eine Steigerung um 0,7
Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat und eine Zulage um satte 5
Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember 2006. Nach wie vor verzeichnet der Internet
Explorer mit 66,1% den größten Anteil, jedoch mit sinkender Tendenz (im
Vergleich zum Juli 2007 ein Rückgang um 0,4 Prozentpunkte).
Am meisten Verwendung findet der Firefox offenbar in den Ländern
des ehemaligen Ostblocks: Im Vergleich der einzelnen europäischen Staaten belegen
Slowenien, Polen, Slovakien und Ungarn die vordersten Plätze der Rangliste. Am
liebsten nutzen offensichtlich die Skandinavier den freien Browser: In Finnland verzeichnete
der Firefox im Dezember laut Xiti einen Marktanteil von 45,4% und liegt damit auf Platz 1 der Liste.
Im weltweiten Vergleich zeigen sich allerdings noch deutlich
andere Verhältnisse. Folgt man einer Studie von Netapplications , liegt Microsofts
Internet Explorer mit 76,04% im Dezember 2007 noch weit vor dem Firefox mit
16,8% Marktanteilen. Doch zeigen sich dieselben
Tendenzen wie in Europa: Während der Firefox zulegt (Vormonat: 16,01%), verliert
der Internet Explorer beständig an Boden
(Vormonat: 77,35%).