| Firefox beliebter als Internet Explorer |
Mozillas Firefox hat in Sachen Marktanteilen in Deutschland erstmals den Internet Explorer überholt – jedenfalls, wenn man der aktuellen Umfrage eines Hamburger Marktforschungsunternehmens Glauben schenkt. Der Trend ist bekannt, die Neuigkeit sorgt trotzdem für Aufregung. Denn jahrelang war Microsofts Browser unangefochtene Nr. 1 unter den Webbrowsern – was vermutlich weniger auf seine Popularität, als vielmehr auf die Auslieferung mit Microsoft Windows zurückzuführen war.
Der Moment, dem die Mozilla-Gemeinschaft seit Jahren entgegen fiebert, rückt in greifbare Nähe. Schon seit längerem verliert Microsofts Internet Explorer an Bedeutung. Mozillas freier Browser Firefox hingegen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Erst kürzlich konnte Mozilla seinen Marktanteil bei Webbrowsern weltweit auf über 20 Prozent steigern.
In Deutschland ist der Firefox noch deutlich beliebter, seit gestern darf er sogar als gleichberechtigt zum Internet Explorer gesehen werden. Denn gestern veröffentlichte das Hamburger Marktforschungsunternehmen Fittkau und Maaß neue Zahlen der eigenen Studie über die deutsche Browser-Nutzung. Laut diesen Zahlen konnten Firefox 2 und 3 im November zusammen 45,2 Prozent Marktanteile auf sich vereinen. Die drei Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers hingegen bringen es zusammen nur noch auf 44,4 Prozent. Vergleicht man nur die aktuellen Versionen, kommt Microsofts Browser sogar noch schlechter weg. Firefox 3 allein wird von von 44,2 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland genutzt, während der Internet Explorer 8 lediglich in 25,5 Prozent der Haushalte Verwendung findet.
Die Studien von Fittkau und Maaß basieren eigenen Angaben zufolge auf Befragungen von etwa 100.000 Internetnutzern. |