Einem Test des Online-Magazins
Cybernet zufolge ist der neue Firefox um einiges schneller als sein Vorgänger. Offensichtlich hat Mozilla wie angekündigt einige Verbesserungen durchgeführt, die die Leistungsfähigkeit der neuen Version deutlich erhöhen. Zugelegt hat der Browser vor allem in der Verarbeitung von Java-Skripten. In Zeiten des Web 2.0 werden immer aufwändigere Skripte in Webseiten integriert. Doch Mozilla scheint für die Zukunft gut gerüstet zu sein.
Cybernet News nutzten für ihren Test das "
SunSpider JavaScript Benchmark". Dieses Benchmark überprüft die Verarbeitung von Skripten, die in Webseiten am häufigsten verwendet werden. Der Test überprüft verschiedene Anwendungsbereiche und versucht, ein möglichst ausgewogenes Nutzerverhalten zu simulieren. Cybernet testete neben der gerade erschienenen dritten Beta-Version des Firefox 3 auch dessen neuesten sog. "Nightly Build", eine Entwicklerversion. Außerdem überprüfte Cybernet eine speziell für JavaScript optimierte Fassung dieses Nightly Builds. Zum Vergleich standen die Beta-Version des Opera 9.5.9807, die Beta des neuen Safari 3.0.4, sowie der Internet Explorer 7 und der aktuelle Firefox 2.0.0.12.
Die Testergebnisse sind eindeutig: Die optimierte Entwicklerversion liegt mit etwas über 7000 Millisekunden für den gesamten Testdurchlauf deutlich vorne. Sie ist etwa 30 Prozent schneller als die Opera-Beta und beinahe dreimal so flott wie der Safari. Am eindrucksvollsten ist der Abstand zum Internet Explorer 7: Die aktuelle Firefox-Version ist etwa zehn Mal so schnell wie der Microsoft-Browser.
Die aktuelle Version des Firefox gibt es hier:
Download Firefox 2.0.0.12
Die Firefox 3 Beta 3 für Testzwecke gibt es hier:
Download Firefox 3 Beta 3