Der Firefox holt auf: Der seit langem
populäre freie Browser ringt dem den Markt beherrschenden
Internet Explorer nach und nach Anteile ab. Nach letzten
Untersuchungen des Marktforschers „Netapplications“ liegt der
weltweite Anteil des Firefox bei etwa 17 Prozent. Das
Marktforschungsinstitut „Xiti Monitor“ ermittelte zuletzt sogar
einen europaweiten Anteil von 28 Prozent (wir berichteten).
Jetzt hat Mike Schroepfer von Mozilla
die Statistiken um eine eigene ergänzt . Anhand der Daten von
„AUS“ (Application Update Service), einem Programmteil, das
automatisch die Mozilla-Server auf Updates für den Firefox
überprüft, hat er die aktiven Nutzer des Browsers nach
deren Sprachen unterteilt. Dabei tritt erstaunliches zutage: Etwa
dreizehn Prozent aller Nutzer sind Deutsche bzw. nutzen die deutsche
Sprachversion von Firefox. Damit belegt Deutschland Platz zwei hinter
den US-Amerikanern. Weniger als 30 Prozent aller Nutzer kommen
überhaupt aus den USA. Dafür wird der Browser fast in jedem
Land der Welt verwendet, auch in abgelegenen Teilen wie den
„Norfolk-Inseln“, die eine Bevölkerung von weniger als 2000
Menschen haben.
Dies liegt zum einen an der großen
Sprachvielfalt des schlanken Browsers: Momentan ist der Firefox in 50
Sprachen erhältlich. Zum anderen schreibt Schroepfer diesen
weltweiten Erfolgszug den vielen lokalen Initiativen zu, die den
Firefox in verschiedenen Ländern mit Werbung unterstützen
und zu verbreiten suchen.
Download Firefox 2.0.0.12